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Schlafstörungen in der Schwangerschaft: Tipps und Tricks für einen besseren Schlaf

27. Oktober 2021|5 Min. Lesezeit

Dein kleines Wunder wächst langsam heran und die Aufregung in der Schwangerschaft ist groß. Vielleicht bist du umgeben von Ängsten und Sorgen bezüglich deiner Schwangerschaft, die dir deinen Schlaf rauben. Vielleicht ist dein Bäuchlein aber mittlerweile auch kein Bäuchlein mehr, sondern ein Ort voller Leben geworden, was bedeutet, dass es wahrscheinlich eher schon eine Schwangerschaftskugel ist, die es dir öfter mal erschwert, die richtige Schlafposition zu finden, um entspannt zu schlummern. Das Resultat sind Schlafstörungen. Was du gegen die lästigen Schlafstörungen tun kannst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Verena Beger

Hi, ich bin Verena, als große Schwester habe ich Schwangerschaft und Kleinkindalter hautnah miterleben dürfen. Seit Jahren arbeite ich im Marketing für einen Kinderwagen Hersteller.

Schlafstörungen in der Schwangerschaft – Ursachen

Ängste und Sorgen

Schlafstörungen in der Schwangerschaft können unterschiedliche Ursachen haben. Ein Grund dafür kann das nächtliche Grübeln und Sorgen um die Zukunft sein. Besonders am Anfang in der Schwangerschaft, sind viele Frauen noch sehr aufgeregt und versuchen sich ihr zukünftiges Leben vorzustellen. Schließlich wird das Leben sich um 180 Grad drehen und es wird sich so einiges ändern, wenn man so ein kleines Wunder in den Armen hält.

Es ist völlig normal, dass sich Ängste auftun, die dir in der Schwangerschaft den Schlaf rauben. Wichtig ist es für dich zu wissen, was du dagegen tun kannst.

 

Körperliche Probleme

Wahrscheinlich hast auch du einen häufigen Harndrang, was dazu führt, dass du auch nachts öfter auf die Toilette musst, was dir zusätzlich den Schlaf raubt. Viele Frauen leiden während ihrer Schwangerschaft auch unter dem Restless-Legs-Syndrom Sodbrennen oder Wadenkrämpfen, was die Nachtruhe auch noch stören kann.

 

Wachsender Bauch

Eine weitere Ursache für deine Schlafstörungen kann auch dein wachsender Bauch sein. Je größer der Bauch wird, desto schwieriger wird es auch, eine geeignete Schlafposition zu finden. Außerdem kann es sein, dass die Schlaf-/Wach-Phasen deines ungeborenen Wunders kürzer sind als deine. Dein Baby im Bauch ist also genau dann aktiv, wenn du eigentlich schlafen möchtest.

Schlafstörungen in der Schwangerschaft - Was tun?

  • Bei Ängsten und Sorgen: Entspannungsübungen, wie Achtsamkeitsübungen, Meditation, Yoga und autogenes Training sind sehr hilfreich, um sich zu entspannen. Eine entspannende Massage und Akupunktur können ebenfalls helfen, deine Schlaflosigkeit zu beheben.
  • Lasse deinen Tag ruhig und entspannt ausklingen. Verzichte auf dein Handy vor dem Schlafen.
  • Gestalte deinen Tag aktiv mit einer Sporteinheit oder einem Spaziergang in der Natur.
  • Verzichte auf koffeinhaltige Getränke.
  • Wenn du in deinem Bett liegst und nicht einschlafen kann, beginne mit entspannenden Dingen wie Stricken oder Häkeln.
  • Gönne dir ein warmes Bad, bevor du schlafen gehst.
  • In der Apotheke gibt es Arzneimittel, die Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Lavendel oder Melisse enthalten, welche gegen Einschlafprobleme helfen sollen. Sprich die Einnahme aber zuvor unbedingt mit deinem Arzt ab.
  • Trinke vor dem Schlafengehen einen Kräutertee (Lavendel oder Kamille
  • Ätherische Raumdüfte mit Lavendel sind sehr beruhigend und können dir beim Einschlafen helfen

 

 

Hier ein tolles Video von der lieben Luisa zu autogenem Training und Meditation in der Schwangerschaft

Combined Shape

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